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Wie unser Einfamilienhaus entsteht. Eine Reportage von Tanja und Peter.




Die Sanitärinstallationen in unserem Haus

Die Sanitärinstallationen werden wir zu einem Großteil selbst durchführen. Begonnen haben wir am Donnerstag, 29. Juli 2004 und Freitag, 30. Juli 2004 (KW31) mit dem Errichten der Hausentwässerung im Keller- und Erdgeschoß.

Dabei ist auf ausreichendes Gefälle der Abwasserstränge (ca. 1,5-2cm/m) zu achten und um Verstopfungen der Kanalstränge vorzubeugen ist es besser 90°-Bogen weitgehend zu vermeiden. Weiters sind ausreichend Putzstücke vorzusehen. Die Dimension der Leitung ist ebenfalls zu beachten, bei zu geringem Leitungsquerschnitt kommt es zu lästiger Geräuschbelästigung, weil sich die Kanalleitung komplett mit Abwasser füllt und dadurch der entstehende Unterdruck den Siphon aussaugen kann. Bei zu groß gewählten Querschnitt reicht die Wassermenge nicht aus um Verschmutzungen aus dem Leitungsstrang zu schwemmen und der Strang kann sich dadurch leicht verlegen.

Am Samstag, 21. August 2004 (KW34) haben wir die Wasserleitungen im Keller und am Montag, 23. August 2004 (KW35) im Erdgeschoß gestemmt. Die Rohrinstallationen im Erdgeschoß stellten wir am Mittwoch, 25. und Sonntag, 29. August 2004 (KW35) her. Bei uns kommt das Velta-Rapex System zu Einsatz, dieses Rohrsystem kann sowohl für die Heizung, sowie auch für die Trinkwasserversorgung installiert werden. Wobei wir im Erd- und Dachgeschoß sowohl die Kaltwasser- wie auch die Warmwasserverteilung als Ringleitung herstellen. Dadurch können Druckschwankungen besser unterbunden werden, zudem befinden sich dadurch auch alle Pressverbindungen im Mauerwerk und nicht im Fußboden. In den Badezimmern sind elektronische Bewegungsmelder geplant um die Warmwasserzirkulationspumpe anzusteuern.

Im Zeitraum von Donnerstag, 02. (KW36) bis 20. September 2004 (KW 39) haben wir die Stemmarbeiten im Dachgeschoß und im gesamten Haus die restlichen Arbeiten der Heizungs- und Wasserinstallationen durchgeführt. Im Dachgeschoßbadezimmer sind wir von der ursprünglichen Planung abgekommen und haben selbst eine kleine Mauer als Raumteiler aufgezogen. An ihrer Vorderseite wird künftig der Waschtisch installiert und hinter der Trennmauer die Toilette aufgestellt. Nachdem alle Rohrleitungen verlegt waren, haben wir am Donnerstag, 16. September 2004 (KW38) die auf die PEX-Rohre geschobenen Presshülsen mit den Fittings der Wandscheiben, Winkel- und T-Stücke mittels einer ausgeborgten Elektro-Presszange verpresst. Vor dem einzementieren der Leitungen und Wandscheiben mit Blitzzenment haben wir die kompletten Installationsleitungen mittels Kompressor am Montag, 20. September 2004 (KW39) abgedrückt.

Am Mittwoch, 22. und Freitag, 24. September 2004 (KW39) wurden von uns die Syphon- und die Wandscheibenanschlüsse mit Blitzzemtent einzementiert.

An den Tagen, Montag, 04. und Dienstag, 05. Oktober 2004 (KW41) installierten wir die Hausentwässerung für das Badezimmer im Dachgeschoß. Damit im Falle einer Rohrverstopfung das Abwasser nicht durch den Syphon der Dusche in den Wohnraum gelangen kann haben wir darauf geachtet, dass der Ablauf der Dusche nicht unmittelbar am Strag von Badewanne oder Waschbecken angeschlossen wird. Das Problem haben wir gelöst, indem wir die beiden 50mm Abwasserstränge erst in einem 70mm Verteilerstück zusammentreffen lassen. Nachdem wir uns mittlerweile schon für ein Badewannenmodell entschieden haben, haben wir noch von der Termofixschüttung bzw. vor dem Estrich die Badewannenabmauerung aus Porenbetonsteinen (Ytongsteinen) aufgezogen damit die Badewanne später etwas abgesenkt ist um den Einstieg zu erleichtern. Um unnötige Kosten zu sparen, verklebten wir dabei die Steine mit normalen Fliesenkleber aus dem Baumarkt.

Am Dienstag, 12. Oktober 2004 (KW42) haben wir die beiden Geberit Montageelemente für unsere Hängewcs in den Badezimmern montiert. Das WC im Dachgeschoß ist aufgrund vom Wäscheschacht ca. 40cm von der Wand entfernt und wurde mit durch die Zwischenwand geschraubten M8 Gewindestangen montiert.

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