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Wie unser Einfamilienhaus entsteht. Eine Reportage von Tanja und Peter.




Die Arbeiten für unseren Rohbau aus Rastra-Wandelementen

Der Mittwoch, 23. Juni 2004 (KW26) bleibt sicherlich einer der bewegendsten Tage unseres Bauprojektes. An diesem Tag wurde mit dem Erdgeschoß das Herzstück von unserem neuen Heim errichtet. Wir haben den Grundriss unseres Hauses im wesentlichen selbst geplant und sehr viel Zeit, Energie und vor allem Herz in unser Projekt investiert. Vielleicht kam es uns dadurch fast so vor, als würden die Arbeiter auf unserer Baustelle einen Teil von uns selbst errichten. Ein wirklich schönes und befreiendes Gefühl endlich den Lohn der allzuoft steinigen Vorarbeit vor sich entstehen zu sehen.

Die eigentlichen Versetzarbeiten wurden von der Firma Leitzinger an die Projekt Bau GmbH, ein auf Fertigteilversetzarbeiten spezialisiertes Unternehmen vergeben.

Für die nötige Feuchtigkeitsisolierung verlegten die Arbeiter der Firma Projekt Bau GmbH unter den Wandelementen auf der Baustelle gelagerte Flämmpappe. Da diese Firma das erste mal Rastra-Elemente versetzte, war sogar dessen Bauleiter fast den ganzen Tag auf der Baustelle und sorgte für einen absolut rutinierten und reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Um ca. 18:00 h waren die Versetzarbeiten abgeschlossen.

Am Donnerstag, 24. Juni 2004 (KW26) sollte die Elementdecke über dem Erdgeschoß verlegt werden. Die Elementdecke wurde pünktlich um 07:00 h von der Firma Katzenberger geliefert. Es stellte sich leider heraus, dass an diesem Tag leider kein Teleskopmastkran für unsere Baustelle zur Verfügung stand. Wärend der Wartezeit wurden die Wandelemente eingerichtet und die Fugen zwischen den Elementen ausgeschäumt. Anschließend wurde noch die Unterstellung für die Deckenelemente hergestellt. Nachdem es kurzfristig nicht mehr möglich war, einen anderen Kran für die Verlegearbeiten zu organisieren, wurden die Deckenelemente mit einem Ladekran eines Leitzinger-LKW´s abgeladen und auf der Baustelle zwischengelagert. Am Freitag, 25. Juni 2004 (KW26) wurde schließlich die Elementdecke über dem Erdgeschoß verlegt.

Von Montag, 28. bis Dienstag, 29. Juni 2004 (KW27) Nachmittags wurde die Abmauerung für den Deckenrost, die Deckenbewährung und die Schalung für die Ortbetonstiege in das Dachgeschoß hergestellt.

Nach einem vor den Betonierarbeiten sehr willkommenen, heftigen Regenguß, wurden schließlich am Dienstag, 29. Juni 2004 (KW27) ab ca. 16:00 h die Rastra-Wandelemente, der Stiegenaufgang in das Dachgeschoß und die Decke über dem Erdgeschoß betoniert.

Am Donnerstag, 01. Juli 2004 (KW27) wurden die Rastra-Wandelemente der Kniestock- und Giebelwände erneut von der Firma Projektbau GmbH versetzt. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der schräg aus der Erdgeschoßdecke stehenden Anschlußbewährung sehr schwierig. So konnten die Versetzarbeiten erst um ca. 18:00h, viel später als geplant, abgeschlossen werden. Da die Frima Projektbau die Elemente aufgrund der Verzögerungen beim versetzen und eines herannahenden Unwetters nicht mehr an diesem Tag ausbetonieren konnte, wuden diese Arbeiten trotzdem noch am selben Tag, von einer schnell herbeigerufenen Partie der Frima Leitzinger, heftigen Regenschauer und Gewitter zum Trotz durchgeführt. Wie sich im nachhinen leider herausstellte, wurde zuvor allerdings auf die noch nicht ausbetonierten, unten stehenden Wandelemente das Spitzenelement gesetzt, ohne dabei die bauseitige Anschlußbewährung zwischen den unteren und oberen Elementen herzustellen.

Am Montag, 05. Juli 2004 (KW28) fand eine Baubesprechung mit dem Bauleiter und Herrn Baumeister Leitzinger statt. Herr Leitzinger entschuldigte sich für die Fehler, zeigte sich einsichtig und sehr bemüht eine Lösung für die Fehler zu finden. Am Mittwoch, 07. Juli 2004 (KW28) lag schließlich ein Sanierungsvorschlag des auf Rastra spezialisierten ZT Retter & Partner aus Krems vor. Um die nötige Stabilität der Giebelmauern sicherzustellen, kann demnach mit einer entsprechenden Anschlußkonstruktion die aufgesetze Elementspitze mittels Hilti-Klebedübel HVU-M8 an drei Stellen an die Dachstuhlkonstruktion angebunden werden. Die Kosten für die dadurch notwendige Firstpfette samt den Anschlußkonstruktionen wurden von der Firma Leitzinger übernommen. Diese hat auch die zusätzlichen Ausführungen bei der ausführenden Zimmerei Raab in Auftrag gegeben. Die restlichen Mängel an den Kniestockwänden konnten teilweise durch Abschleifen der Überstände bzw. durch die Verputzarbeiten ausgeglichen werden.

Nach einer Woche Unterbrechung geht es am Freitag, 09. Juli 2004 (KW28) wieder weiter. Die Giebelwände wurden fertig ausbetoniert, ebenfalls wurde mit Ausbesserungsarbeiten an den Kniestockwänden begonnen.

Am Montag, 12. Juli 2004 (KW29) wurde die Stiegenschalung der Dachgeschoßstiege und teilweise die Abstützung der Erdgeschoßdecke entfernt. Weiters wurden die Kniestockwände korregiert, wobei es sehr zu Gute kam, dass Rastrawände sehr leicht zu bearbeiten sind. Die Vorsprünge konnten einfach mit einer Motorsäge bzw. mit einem angeschliffenen Maurerhammer und einer Scharre abgetragen werden. Am Nachmittag wurde das Dach- und das Erdgeschoß gesäubert und die Leca-Liapor Zwischenwandsteine geliefert.

Von Dienstag, 20. bis Donnerstag, 22. Juli 2004 (KW30) wurde die Mauerbank und die Mittelpfetten mit 10 cm Rastra-Zwischenwandsteinen ausgemauert und unser zweizügiger Schiedel-Absulut Kamin aufgemauert. Dabei wurde je ein Rauchrohranschluß im Keller / Heizraum und Erdgeschoß / Wohnzimmer vorgesehen. Im Bereich über dem Dach wurde der Schornstein mit Steinodurplatten isoliert und anschließend genetzt und verspachtelt. Weiters wurde begonnen die Leca-Liapor Zwischenwände im Erdgeschoß aufzumauern.

Aufgrund der fehlenden Anschlußbewährung der Giebelwände wurden am Donnerstag, 22. Juli 2004 (KW30) die Giebelmauern durch die Zimmerei Raab statisch an den Dachstuhl angebunden. Dabei wurde zusätzlich eine Firstpfette eingezogen und für die Anschlußkonstruktion Eisenzulagen mit je zwei Sparren und dem Betonkern der Giebelmauer verschraubt.

Am Dienstag, 27. Juli 2004 (KW31) wurden die Leca-Liapor Zwischenwände im Erdgeschoß FAST fertiggestellt.

Die Firma Leitzinger hat am Donnerstag, 26. August 2004 (KW35) - Abends - die Paletten mit den Zwischenwandsteinen mittels LKW-Kran angehoben und die Zwischenwandsteine ins Dachgeschoß geschlichtet. Die Zwischenwände im Dachgeschoss wurden in weiterer Folge von Freitag, 27. bis Dienstag, 31. August 2004 (KW35>36) hergestellt.

Von Mittwoch, 15. bis Donnerstag, 16. September 2004 (KW38) wurden noch ausständige Arbeiten durchgeführt. Die Betonsockel für die Stiegenabmauerung wurden im Erd- und im Dachgeschoß hergestellt, Montageschaum entfernt, die Sparen des Vordaches ausgemauert und die Baustelle wurde vom Baumeister geräumt und gesäubert.

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