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Wie unser Einfamilienhaus entsteht. Eine Reportage von Tanja und Peter.




Der Innenausbau

Bevor mit der Errichtung der Zwischenwände im Dachgeschoß begonnen werden konnte, führte von Montag, 02. August 2004 bis Mittwoch, 04. August 2004 (KW32) die Zimmerei Raab fast zur Gänze die Arbeiten der Wärmedämmung und Sparschalung der Zangendecke und Dachschräge samt Gaupen aus.

Als Dämmmaterial für den Dachausbau wurde durchgehend mineralischer Faserdämmstoff Isover-Uniroll in einer Gesamtstärke von 26cm verwendet. Die Dampfbremse wurde sorgfältig mit Isover Vario KB1 überlappend bzw. mit Dichtmasse an den Wänden verklebt. Anschließend wurde eine Sparschalung aus 2,4cm starken 8-10cm breiten Brettern im Abstand von 40cm für die Verkleidung der Decke und Dachschräge mit Gipskarton-Feuerschutzplatten vernagelt.

Von Donnerstag, 09. (KW37) bis Mittwoch, 15. September 2004 (KW38) führte die Zimmerei Raab die die Verkleidung der Decke und Dachschräge mit Gipskarton-Feuerschutzplatten durch und verspachtelte im Zuge der Arbeiten die Fugen und Kanten der Trockenbauplatten.

Unsere Hirth Innenfensterbänke aus Granit (Bianco Sardo Perla) bestellten wir bei einem kleinen Steinmetzbetrieb in Tulln, der Firma Joanna. Nach nur zweitägiger Lieferzeit, konnten wir diese am Freitag, 24. September 2004 (KW39) nach zuvor fachkundig erteilter Anleitung unseres Steinmetzmeisters versetzen. Dafür wurden die Fensterbänke an der Unterseite mit Zement Vorgespritzt und anschließend ins Mörtelbett versetzt und mit der Wasserwaage und Gummihammer eingerichtet. Wichtig ist dabei, dass alle Bauteile zuvor mit Wasser benetzt werden, damit der Mörtel besser mit den anderen Materialien abbinden kann.

Am Sonntag, 26. September 2004 (KW39) führten wir die letzten Vorbereitungen für den Innenputz durch. Wir verschlossen seitlichen Öffnungen des Stiegenabgangs in den Keller mit einer Fermacell Gips-Faserplatte und die Elektrodosen wurden mit Zeitungspapier ausgestopft.

Am Montag, 27. September 2004 (KW39) wurden alle Installationsschlitze von einer Partie der Firma Leitzinger mit Mauermörtel verschlossen.

Mittwoch, 29. September 2004 (KW40) wurde der Silo für den Innenputz angeliefert und an der Kreuzungsecke aufgestellt. Am Freitag, den 01. Oktober 2004 (KW40) wurden die Kantenschutzleisten gesetzt und Grundierungsarbeiten durchgeführt. Bis Dienstag, den 05. Oktober 2004 (KW41) waren die Putzarbeiten durch die von der Firma Leitzinger beauftragte Firma TC Bau GmbH aus Wien abgeschlossen.

Am Mittwoch, 13. Oktober 2004 (KW42) wurde im Auftrag der Firma Leitzinger von der Firma Pfeiffer aus Tulln die Thermofixschüttung (Styroporbeton) als Wärme- und Trittschalldämmung eingebracht. Die Stärke der Schüttung beträgt im Keller 5cm und in den übrigen Geschoßen 7cm.

Von Dienstag, 02. bis Mittwoch 03. Novemer 2004 (KW45) wurde von der Firma Pfeiffer aus Tulln der Estrich in allen drei Geschossen hergestellt. Dabei wurden die unterschiedlichen Stärken der Bodenbeläge (Fliesen / Parkett) berücksichtigt somit ist der Estrich in den Bereichen, in welchen verfliest wird, um 1cm höher. Im Erd- und Dachgeschoss wurde dem Estrich ein Zusatzmittel für die Fußbodenheizung beigemengt und entsprechende Randdämmstreifen verlegt.

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