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http://www.bautagebuch.at.tt Wie unser Einfamilienhaus entsteht. Eine Reportage von Tanja und Peter. |
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Unsere Heizung und WarmwasseraufbereitungNachdem die Leitungen für Vorlauf und Rücklauf der Sprossenheizkörper unserer Badezimmer im Erd- und Dachgeschoß bereits im Zuge der Sanitärinstallation mitverlegt wurden, verlegten wir am Montag, 04. Oktober 2004 (KW41) mit dem Velta-Rapex System einen zusätzlichen Heizkreis für die beiden im Keller vorgesehen Heizkörper. Für den Anschluß an die Heizkörper wurden jeweils am Ende der Vor- und Rücklaufleitungen Rohraufstandsbogen verpresst, welche in weitere Folge mit einem Rohrschneider in die richtige Länge gekürzt wurden. Noch bevor wir die Heizkörper mittels verstellbarer Wandaufhängungen befestigten, haben wir den betroffenen Wandbereich mit einer weißen Mineralfarbe gestrichen um sich die spätere Demontage bei den Malerarbeiten zu ersparen. Zwischen der Wand und der Aufhängung des Sprossenheizkörpers im Badezimmer/Erdgeschoß haben wir eine Beilage etwa in der Stärke der künfitgen Fliesen beigegeben. Im Badezimmer/Dachgeschoß haben wir nur die Rohraufstandsbogen verpresst, da hier der Sprossenheizkörper als Raumteiler im Bereich der Badewanne dienen wird und die Arbeiten noch nicht durchgeführt werden können. Im Zeitraum von Mittwoch, 20. bis Sonntag, 24. Oktober 2004 (KW43) installierten wir die gesamte Fußbodenheizung im Erd- und Dachgeschoß. Mittwoch Früh wurden die Multitherm FBHR-Heizrohre und Multitop MTP-5 Systemfolienplatten aus 0,9mm starker Tiefziehfolie und 50mm Raster geliefert und die Multimodul Kunststoffverteiler wurden im Erd- und Dachgeschoß montiert. Am Freitag verlegten wir schließlich mit relativ geringen Zeitaufwand die Noppenplatten direkt auf die Thermofixschüttung. Schließlich verlegten wir Samstag und Sonntag die Heizungsrohre. Die Heizschläuche wurden spiralförmig in den Badezimmern mit 5cm, in den übrigen Zimmeren enger als berechnet in 15cm Abstand zwischen Vor- und Rücklauf verlegt. Um an den Randzohnen zu Außenwänden eine bessere Heizleistung zu erreichen, verlegten wir in diesen bereichen eine Reihe mit nur 5cm Abstand. Im Anschluß an die Verlegearbeit wurden schließlich die Heizrohre am Dienstag, 26. Oktober 2004 (KW44) an die Heizkeisverteiler angeschlossen, gespühlt abgedrückt und befüllt. Unser De Dietrich - Interdomo Brennwertgerät sowie unser 200l Warmwasserspeicher wurden am Freitag, 03. Dezember 2004 (KW49) geliefert. Ein ordentliches Heizhaus gehört verfliest, da es immer wieder vorkommen kann, das Wasser verspritzt und das an den Wänden dann naturgemäß nicht sehr schön zum anschauen ist. Um uns die Mühen des verfliesens zu ersparen, haben wir uns entschlossen Wand einfach mit einem herkömlichen Buntsteinputz (Silikonputz) aus dem Baumarkt zu verputzen. Das sieht mindestens genauso hübsch aus, geht wesentlich schneller, ist kostengünstiger und die Rohrschellen kann mann auch leichter bohren. Von Donnerstag, 09. bis Freitag, 10. Dezember 2004 (KW50) wurde unsere Heizanlage im Keller installiert. Die Gasleitung wurde im Anschluß an die Mauerdurchführung aus Kupfer hergestellt. Die Fußbodenheizung wird über einen eigenen Mischerkreis, welcher durch einen Wärmetauscher vom Heizkeis der Therme getrennt ist, beheizt. Das nennt man Systemtrennung. D.h. das Wasser der Fußbodenheizung (Kunststoff/Kupfer kann nicht mehr oxidieren) ist durch einen Wärmetauscher vom Wasser des Kesselkeises (Eisen der Heizkörper oxidiert und kann in den Leitungen zu Verunreinigungen führen) getrennt. Die Heizanlage selbst wird über einen Außenfühler witterungsabhängig geregelt. Je nach Außentemperatur steigt oder fällt die Vorlauftemperatur im Kessel- oder Mischerkreis. Die Regelung erlaubt dabei beide Kreise getrennt zu steuern. Zusätzlich wird an den Heizkörpern im Keller bzw. an den zusätzlich zur FBH angebrachten Sprossenheizkörpern in den beiden Badezimmern je ein Thermostatventil angebracht. Die für die Verbrennung notwendige Luft wird direkt über den Rauchfanganschluß des Schiedel-Absolut angesaugt. Das Abgasrohr der Heiztherme wurde mittels zweier Steckadapter an den Rauchrohranschluss des Kamins angeschlossen. |
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