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Wie unser Einfamilienhaus entsteht. Eine Reportage von Tanja und Peter.




Leitzinger baut unser massives Cleverhaus mit dem Oberndorfer-Rastra System

Eigentlich war für uns gleich zu Beginn unserer Planung klar, dass wir uns für eine massive Ausführung unseres Hauses entscheiden werden. Wir wollen damit aber die Qualität von Häusern in Leichtbauweise nicht schmälern. Der Bau des eigenen Heimes ist eben Geschmacksache und jeder Bauherr muss seine eigenen, ganz individuellen Entscheidungen, seinen Anforderungen entsprechend treffen. Wir wollen mit diesen Seiten völlig wertfrei unsere persönlichen Entscheidungen darstellen. Eine wesentliche Entscheidungshilfe für uns war sicherlich auch Peter's Berufserfahrung als Feuerwehrmann.

"Da ich mittlerweile schon das vierte Holzhaus in Flammen erlebt habe, habe ich mich für die massive Ausführung meines eigenen Hauses entschieden! Die Entscheidung begründete sich für mich dadurch, dass sich der Rauch auch schon bei kleineren Bränden durch die mit Dämmstoff ausgefüllten Wände, auch über Geschoße hinweg ausbreiten kann. Diese Bereiche werden dadurch mit den im Rauch enthaltenen, äußerst gesundheitsgefährdenden Schadstoffen kontaminiert. Wird anschließend nicht richtig (sehr aufwendig) saniert, verbleiben diese Schadstoffe in den Wänden und werden über einen langen Zeitraum in die Umgebung abgegeben! In massiven Wänden ist das, sowie eine Brandentstehung oder Brandausbreitung in den Konstruktionshohlräumen nicht so leicht möglich."

Die Hauptargumente, warum wir uns für eine massive Ausführung entschieden waren:

  • Höhere Wertbeständigkeit bei geringen Mehrkosten
    Auch über Generationen hinweg können die in der Familie erarbeiteten Werte weiter gegeben werden. Die Meinung, dass künftige Erben sich selbst ein Haus planen und bauen wollen stimmt unter anderem nur, wenn:
    • Die wirtschaftliche Situation der Erben es für sie zulässt; oder
    • die Erben den Erlös aus dem Verkauf des Nachlasses in ein neues Haus investieren können.
    • Vielleicht ist man in 100 Jahren froh, dass überhaupt eine brauchbare, massive Substanz vorhanden ist. Nehmen wir nur die Geschichte unserer Großeltern und Eltern, sie lehrt uns, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns immer so gut ergeht wie heute.
  • Längere Nutzungsdauer möglich (>100 Jahre)
  • Höherer Brandwiderstand und höhere Brandbeständigkeit bei geringerer Brandlast und Rauchentwicklung
    Brände bleiben länger lokal beschränkt, eine Sanierung ist vor allem nach Kleinbränden leichter und kostengünstiger möglich.
  • Guter Wärmeschutz bei stärkeren monolithischen Wandaufbau, ohne zusätzliches Dämmmaterial
  • Trotzdem wäre künftig eine zusätzliche Dämmung problemlos möglich
  • Wärmespeichervermögen
    Dadurch wirken sich Schwankungen der Außentemperatur nur gering innerhalb des Gebäudes aus.
  • Höherer Schallschutz
  • Mineralischer Baustoff, unverrottbar, resistent gegen Ungeziefer und Insekten

Der Baustoff und die ausführenden Firmen für die wir uns entschieden haben:

38cm Rastra-Wand der Firma Oberndorfer
Rastra-Wandelemente werden aus Polystyrolbeton (wiederverwertete Styroporabfälle und Zement) gefertigt. Die Elemente setzen sich aus einem geschoßhohen Wandelement und einen Endelement zusammen, welche im Werk der Firma Oberndorfer gefertigt und anschließend auf die Baustelle geliefert werden. In weiterer Folge werden die Elemente von unserem Cleverhaus Generalunternehmer, dem Bauunternehmen Leitzinger geschoßweise versetzt und eine Elementdecke eingehängt. Die Wandelemente und die Decke werden anschließend in einem Arbeitsgang mit Ortbeton ausgegossen. Diese Bauweise verleiht dem Gebäude nicht nur hervorragende Eigenschaften in Wärme- und Schallschutz, sondern auch eine Stabilität, die es sogar erdbebensicher macht.

[+] Ausreichend guter U-Wert: 0,30 W/m²K der 38cm starken, verputzten Wand
[+] Energieeinsparung und Behaglichkeit durch hohe Oberflächentemperatur der Wände
[+] Geringer Energieverbrauch (1kWh/m²) bei der Herstellung
[+] Besteht zum größten Teil aus sonst unbrauchbaren, wiederverwerteten Polystyrolabfällen (Styropor)
[+] 3facher Recyclingkreislauf
[+] Keine Wärmebrücken
[+] Sehr hohe Maßgenauigkeit
[+] Leicht zu bearbeiten wie Ytong (Innenausbau, Installationen)
[+] Sehr hoher Schallschutz
[+] Speichert keine Feuchtigkeit
[+] Kurze Lieferzeit, Baubeginn nur ca. drei Wochen nach Detailplanung möglich

Besondere Voreile der 38cm Rastra-Wand

Wir ließen uns von mehreren Bauunternehmen das Oberndorfer-Rastrasystem alternativ zu einer 38cm porosierter Planziegelwand anbieten. Dabei wurden uns meist beide Varianten zum selben Preis angeboten, wodurch uns die Entscheidung für Rastra nicht schwer gefallen ist. Zusätzlich haben wir uns entschlossen, auch selbst Angebote für den Dachstuhl mit Dachausbau, Spengler, Dachdecker, die Fenster ect. einzuholen und die Aufträge selbst zu vergeben. Das spart im Endeffekt auch Kosten, weil jeder Generalunternehmer selbstverständlich auch für diese Leistungen Aufschläge verrechnen muss. Andererseits konnten wir dadurch die Kosten für unser Bauprojekt besser aufschlüsseln.

Letztlich machte das Rastra-Angebot von Cleverhaus aus folgenden Gründen das Rennen:

  • Große Verhandlungsbereitschaft
  • Bestes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • Ausführung durch regionales Bauunternehmen welches man bei Bedarf auch zu einem späteren Zeitpunkt z.B. für Gartenmauer oder Terrasse beauftragen kann
  • Einschätzung auf Fähigkeit einer guten und vernünftigen Konfliktbewältigung

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